Freunde     sind       Menschen,   die bleiben, wenn andere gehen.

Richard Nixon

Was du nicht  sagst, wenn jemand dabei ist, sag es  erst recht  nicht, wenn jemand nicht dabei ist.

GUTE WERKE

MACHEN EINEN

MENSCHEN

NICHT

GUT;

ABER EIN GUTER

MENSCH TUT

GUTE WERKE.

MARTIN LUTHER

Martin Luther
Abendmahl

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Einladung zum Abendmahl

Alle die Jesus lieb haben sind dazu eingeladen, unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit.

Pfarrer Arnold Bock

Matthäus 9,16-17

Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid ab und der Riss wird ärger. 17 Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Wein wird verschüttet und die Schläuche verderben. Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben beide miteinander erhalten.

Anmerkung: Jesus bringt etwas Neues. Er ruft zu ganzer Entschiedenheit. Jesus will auch neue Formen, weil alte Schläuche dem neuen Wein nur schaden können. In festgefahrenen Gleisen kann selten rechtes Leben pulsieren. Jesus will echtes Christsein nach Inhalt und Form. Auch die Organisationsform der Gemeinde muss ihrem Wesen entsprechend gestaltet werden.

Hans Bruns, Die Bibel mit Erklärungen

Abendmahl

Texte in roter Schrift sind die Einsetzungsworte der einzelnen Evangelisten.

Vom Abendmahl des Herrn 1.Korinther 11, 17-34

17 Dies aber muss ich befehlen: Ich kann's nicht loben, dass ihr nicht zu eurem Nutzen, sondern zu eurem Schaden zusammenkommt. 18 Zum Ersten höre ich: Wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, sind Spaltungen unter euch; und zum Teil glaube ich's. 19 Denn es müssen ja Spaltungen unter euch sein, damit die Rechtschaffenen unter euch offenbar werden. 20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so hält man da nicht das Abendmahl des Herrn. 21 Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken. 22 Habt ihr denn nicht Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich euch nicht.

23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, 24 dankte und brach's und sprach:2 Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. 25 Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. 26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. 27 Wer nun unwürdig4 von dem Brot isst oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. 28 Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch. 29 Denn wer so isst und trinkt, dass er den Leib des Herrn nicht achtet, der isst und trinkt sich selber zum Gericht. 30 Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen. 31 Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet. 32 Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden. 33 Darum, meine lieben Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander. 34 Hat jemand Hunger, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das andre will ich ordnen, wenn ich komme.

Matthäus 26, 17-30

Das Abendmahl

17 Aber am ersten Tage der Ungesäuerten Brote traten die Jünger zu Jesus und fragten: Wo willst du, dass wir dir das Passalamm zum Essen bereiten? 18 Er sprach: Geht hin in die Stadt zu einem und sprecht zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir das Passa feiern mit meinen Jüngern. 19 Und die Jünger taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Passalamm. 20 Und am Abend setzte er sich zu Tisch mit den Zwölfen. 21 Und als sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. 22 Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, jeder einzeln, ihn zu fragen: Herr, bin ich's? 23 Er antwortete und sprach: Der die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten. 24 Der Menschensohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre. 25 Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's, Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es. 26 Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. 27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; 28 das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. 29 Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich von neuem davon trinken werde mit euch in meines Vaters Reich. 30 Und als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

Markus 14, 12-25

Das Abendmahl

12 Und am ersten Tage der Ungesäuerten Brote, als man das Passalamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, dass wir hingehen und das Passalamm bereiten, damit du es essen kannst? 13 Und er sandte zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folgt ihm 14 und wo er hineingeht, da sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist der Raum, in dem ich das Passalamm essen kann mit meinen Jüngern? 15 Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen und vorbereitet ist; dort richtet für uns zu. 16 Und die Jünger gingen hin und kamen in die Stadt und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passalamm. 17 Und am Abend kam er mit den Zwölfen. 18 Und als sie bei Tisch waren und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten. 19 Und sie wurden traurig und fragten ihn, einer nach dem andern: Bin ich's? 20 Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht. 21 Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre. 22 Und als sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Nehmet; das ist mein Leib. 23 Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. 24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. 25 Wahrlich, ich sage euch, dass ich nicht mehr trinken werde vom Gewächs des Weinstocks bis an den Tag, an dem ich aufs Neue davon trinke im Reich Gottes.

Lukas 22,7-23

Das Abendmahl

7 Es kam nun der Tag der Ungesäuerten Brote, an dem man das Passalamm opfern musste. 8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passalamm, damit wir's essen. 9 Sie aber fragten ihn: Wo willst du, dass wir's bereiten? 10 Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folgt ihm in das Haus, in das er hineingeht, 11 und sagt zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist der Raum, in dem ich das Passalamm essen kann mit meinen Jüngern? 12 Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen ist; dort bereitet es. 13 Sie gingen hin und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passalamm. 14 Und als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Passalamm mit euch zu essen, ehe ich leide. 16 Denn ich sage euch, dass ich es nicht mehr essen werde, bis es erfüllt wird im Reich Gottes. 17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt ihn und teilt ihn unter euch; 18 denn ich sage euch: Ich werde von nun an nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes kommt. 19 Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. 20 Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird! 21 Doch siehe, die Hand meines Verräters ist mit mir am Tisch. 22 Denn der Menschensohn geht zwar dahin, wie es beschlossen ist; doch weh dem Menschen, durch den er verraten wird! 23 Und sie fingen an, untereinander zu fragen, wer es wohl wäre unter ihnen, der das tun würde.

Offenbarung 3.20

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Entnommen aus der Luther Bibel 1984

Was bedeutet heute das Abendmahl für mich? Wie oft sollte das Abendmahl gefeiert werden? Bedarf es bestimmte Rituale?

Diskussionsrunde – Meinungsaustausch

ungesäuertes Brot und Traubensaftungesäuertes Brot

Ungesäuertes Brot und Traubensaft.                         Ungesäuertes Brot.

 

Ungesäuertes Brot besteht nur aus Mehl und Wasser und wird an der Oberfläche eingeritzt. Im Bild ist ein Dinkelmehlbrot zu sehen. Ich habe nur Dinkelmehl und Wasser verwendet.

Auf die Frage, warum ungesäuertes Brot zum Abendmahl:

Ungesäuertes Brot ist  Jesu Leib und Jesus ist und war rein, frei von jeder Sünde. Wasser ist rein und Mehl ist auch rein.

Im Becher ist roter Traubensaft. Trauben wachsen am Weinstock. Jesus sagt: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben (Joh. 15.5)

Der Traubensaft ist genauso rein wie das Wasser und symbolisiert das Blut Christi.

So macht es Sinn, das Abendmahl mit ungesäuertem Brot und Traubensaft zu feiern, damit jeder zum Tisch des Herrn kommen kann. Jesus lädt alle zu sich am Tisch ein.

Wein ist nicht das absolute muss.

Als Jesus das Abendmahl mit seinen Jüngern feierte, haben sie gar nicht wahrgenommen, was auf sie zukommt, nämlich das Leiden Jesu Christi.

Wir wissen heute, was damals geschah.

Jesus wurde gekreuzigt und vorher geschlagen und geschunden. Seinen Körper war mit Striemen überzogen.

Jesus hat vom alten Testament keinen Buchstaben gestrichen, sondern nur er hat es erfüllt. Auch heute kommt        Jesaja 53,4-5 voll zu Geltung.

In Jesaja 53

1 Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und wem ist der Arm des HERRN offenbart? 2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. 3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.

 4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

 6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. 7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. 8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war. 9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern2, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist. 10 So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen. 11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden. 12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben und er soll die Starken zum Raube haben, dafür dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten.

Das Brot, siehe Bild oben, ist ein ungesäuertes Brot wie es zum Passafest gebacken wurde.

Das Brot ist mit Rissen übersät und bedeutet für mich, dass sind die Striemen und Wunden an Jesu Leib.

Jesus hat gesagt, dass er kein Buchstabe vom alten Testament verändern oder herausnehmen wird. Das heißt für mich, ich bin durch Jesu Wunden und Striemen an seinem Körper von meinen seelischen und körperlichen Gebundenheiten bzw. Krankheiten geheilt.

Wenn ich das Brot zu mir nehme, glaube ich den Worten des Herrn und beanspruche die Heilung auch für mich und proklamiere die Heilung. Daran glaube ich.

Jesaja 53 ist die Bestätigung.

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Problem der Krankheit und dem Problem der Sünde.

Gott hat sich gleichermaßen mit dem Körper der Menschen beschäftigt, wie mit ihrem Geist und Seele. Gott legt unsere Verfehlungen und unsere Sünden auf Jesus – und Jesus trug sie. Gott legt auch unsere Krankheiten und unsere Schmerzen auf Jesus – und Jesus trug sie. Warum tat Jesus das? Damit wir frei sein können.

Das Gefäß mit rotem Wein oder rotem Saft bedeutet für mich, das ist das Blut des Herrn Jesus Christus, durch das mir meine Sünden vergeben sind. Wenn ich diesen Wein oder Saft trinke sind mir meine Sünden vergeben und ich bin durch Jesus gerechtfertigt bei seinem Vater.

Gott, der Vater hat Jesus für mich in den Tod gegeben, damit ich durch Jesu Tat wieder Zugang zum Vater haben. Jesus ist mein persönlicher Lebensretter.

Das Abendmahl nehme ich im vollen bewusst sein auf diese Verheißung ein. Gottes Wort ist die Wahrheit. Und diese Wahrheit will ich glauben und für mich umsetzen.

Ich bekenne: Jesus Christus, das Lamm Gottes, trug meine Sünden und Verfehlungen. Darum brauche ich sie nicht zu tragen. Außerdem trug er meine Krankheiten und Schmerzen, damit ich sie nicht zu tragen habe. Wegen Jesus bin ich frei. Durch seine Wunden bin ich heil geworden

 

 

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